Last updated on Juli 21, 2024

Hier einige Elektronik und Zubehör, welche ich für gut befunden habe. Gute Tests und Empfehlungen zu allen möglichen Produkten finden sich auf:
NY Times Wirecutter.

[Dieser Post enthält Amazon Affiliate-Links. Das kostet dich nichts, bringt mir aber etwas Einkünfte.]

Prinzipiell läßt es sich allein mit einem Handy (ohne Notebook) reisen. Mir ist das aber zum Recherchieren und Services buchen zu unbequem und fummelig und zum Bücher lesen geht nichts über einen Kindle(*).
Mit der Amazon Website Yourbooks hat mein einen besseren Überblick über seine Kindle-Bücher als mit Mein Konto > Inhaltsbibliothek.

Es braucht kein neues Notebook zu sein. Ich habe gute Erfahrungen mit gebrauchten Lenovo Thinkpads gemacht. Mit dem verlinkten Händler Luxnote habe ich jedoch keine Erfahrung. Habe einem Freund vo meinen heute 13J alten Thinkpad X61s geschenkt, aufgerüstet mit einer SSD und Windows 10. Der nutzt diesen immer noch – ist völlig ausreichend für Büroarbeiten und Internet und eine so gute Tastatur zum lange Texte Schreiben gibt es bei keinem aktuellen Notebook mehr. Die älteren Modelle sind leicht reparierbar und für ThinkPads bekommt man weltweit günstige Ersatzteile. Nur mit den Akkus ist das so eine Sache: die Originalen sind ausgelutscht, ein neuer originaler liegt meist auch schon Jahre im Regal und mit baugleichen kann man Pech haben. Mir persönlich ist die Akku-Laufzeit ziemlich egal: Es gibt fast überall Steckdosen und am Strand ist es mir sowieso zu sandig und sonnig zum Arbeiten – im Cafe nutzt mir selbst die Steckdose nichts, weil zu laut und unbequem zum Arbeiten.

c’t Magazin:

Ich habe aktuell (2024) einen 2-in-1 Notebook Lenovo ThinkPad X1 Tablet Gen. 3. Diesen kann ich nur wärmstens empfehlen: hat ein 3:2 Bildschirmseitenverhältnis, ist ein 2-1 Gerät (lässt sich als Notebook und als Tablet gut im Portrait Mode verwenden), hat einen SIM Slot für Mobilfunk und es gibt seine Tastatur auch als externe Version für den Desktop zuhause (siehe unten), damit man sich nicht permanent auf unterschiedliche Tastaturen umstellen muss. Die ThinkPad X1 Tablet Serie wurde eingestellt, aber vielleicht findet sich ja ein guter gebrauchter. Als Nachfolger gab es den ThinkPad X12 Detachable – zwischenzeitlich auch eingestellt. Der hat einen etwas kleineren Bildschirm als der X1 Tablet, ist 200g leichter und viel billiger. Damit ist er für die meisten wohl der beste 2-in-1 fürs Reisen. Siehe auch auf Lenovo Website. Auf der CES 2024 wurde neu vorgestellt der ThinkBook Plus G5 Hybrid, ein Windows Notebook mit abnehmbarem Android Tablet.

Alternativ gibt es den Microsoft Surface Pro 9(*). Unbedingt Tastatur(*) mit kaufen. Einen Stift nutze ich persönlich nicht. Mit der Zuverlässigkeit von MS PCs habe ich persönlich schlechte Erfahrungen gemacht. Von der ARM-Version rate ich explizit ab – bis auf die Mobilfunkunterstützung hat diese nur Nachteile.

Wer einen Notebook möchte, den mal auch mal wie ein Zelt aufstellen kann, um Videos zu schauen, wird in der Lenovo Yoga Serie fündig. Die gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, also die Spezifikationen genau prüfen! Hier ein paar Yogas:

Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2(*)
Lenovo Yoga Pro 7(*)

Für meinen nächsten leichten, robusten Reise-Notebook ziehe ich folgende Lenovos in Betracht: ThinkPad Nano(*), ThinkBook 13x(*), ThinkPad X13(*). Oder es wird ein kleinerer und billigerer Microsoft Surface Go 4(*), vielleicht kommt ja in 2024 ein Modell mit ARM.

Zuhause brauche einen komfortablen Arbeitsplatz. Hier mein älterer Arbeitsplatz in Deutschland, siehe Zeugs fürs Nest. Die gesamte Hardware lässt sich wahlweise von meinem alten Desktop treiben oder von meinem ThinkPad 2-in-1 Notebook. Im Handyständer(*) steht hier mein Kindle, weil ich das Foto mit dem Handy machte. Rechts hinten steht mein ThinkPad hochkant in einem vertikalen Notebook Ständer (*).

Besonders wichtig sind mir mindestens 2 Monitore – davon einer Hochkant (Portrait Mode) zum Lesen. Die besten Monitor-Arme, mit denen man Monitore in alle Richtungen einstellen und auch zwischen Hoch- und Querformat drehen kann, gibt’s von Ergotron(*). Damit bleiben auch schwere Monitore dauerhaft in der einmal eingestellten Position. Ja, die sind sehr teuer – aber dafür funktionieren sie auch prima.

Habe zwischenzeitlich downsized auf eine Lösung mit nur einem grossen Monitor: Hier mein aktueller Arbeitsplatz mit meinem Huawei MateView 28″ 3:2 Monitor(*) (Details siehe unten) und einem Windows Dev Kit 2023 ARM Mini- PC.

Arbeitsplatz mit einem großen 28″ 3:2 Monitor

Fürs Reisen kaufe ich immer ein zweites, möglichst kleines, Netzteil. Das große bleibt Zuhause, das kleine ist immer in Reiserucksack – so fehlt nie irgendwo eines, weil ich es einzupacken vergaß. Nur Original-Netzteile verwenden! In Asien kann man Fakes kaum von Originalen unterscheiden – wäre ich nicht zufällig daneben gesessen, dann hätte so ein Fake mein Hotelzimmer abgefackelt, als sein Netzkabel zu brennen anfing.

Hier ein kleines, flaches, 235g leichtes, günstiges 65 Watt Reisenetzteil Lenovo ThinkPad Slim 65W AC Adapter USB-C(*). Die relativ langen Kabel auf beiden Seiten des Netzteils machen es besonders gut zum Arbeiten mit Notebooks geeignet: Man kommt ohne Möbelrücken an die meisten Tische und der Stecker rutscht nicht aus wackeligen Steckdosen, weil das Netzteil nicht daran zieht. Es hat ausreichend Leistung meinen ThinkPad auch durch ein USB-C Hub zu laden – solche Hubs verschlucken ca. 15 Watt. Bei schwächeren Netzteilen an so einem Hub melden die Notebooks ein inkompatibles Ladegerät. Leider gibt es selbst in den USA keine Version davon mit 2-poligem Stecker. Aber mit einem 3-poligen Kabel mit US-Stecker(*) lässt es sich universal nutzen.

Aktuell nutze ich als Reisenetzteil das sehr kleine, 150g leichte Anker Prime 67W
USB-C GaN Ladegerät(*) mit dem langen, sehr flexiblen Anker Powerline III Flow USB-C Ladekabel(*). Es lädt meinen Thinkpad X1 Tablet auch durch ein USB-Hub (welches ja ca. 15W verschluckt) – dazu darf aber weder ein Handy am 2. USB-C Steckplatz geladen werden noch z.B. eine Maus am USB-A Steckplatz. Mit am Hub angeschlossener Maus laden sowohl Maus als auch Notebook. Sind Notebook, Handy und Maus gleichzeitig direkt an das Ladegerät angeschlossen, dann laden alle 3 problemlos gleichzeitig. Das alles funktioniert auch mit langem Netzkabel und langem USB-C-Kabel. Es gibt Versionen dieses Reisenetzteils mit höherer Ladeleistung. Somit sind sehr vielfältige Einsatzmöglichkeiten gegeben (ähnlich der typischen, praktischen Kabellängen von Lenovo Netzteilen). Mein Kabelsalat mit Netzteil und Hub ist nicht schön, aber funktional, sehr flexibel und leicht, siehe auch Meine Packlisten zum Reisen.

Zu Steckdosen-Adaptern gibt es einige Möglichkeiten: Kabel mit lokalen Steckern, Multi-Klötze wie der von SKROSS oder Reise-Steckdosenleisten wie die ZBRAIN. Mir sind die Adapter-Klötze zu unhandlich und an den oft wackeligen Steckdosen in Unterkünften zu unsicher. Eine Steckdosenleiste ist auch klobig, aber sicherer. Es gibt aber filigrane Mehrfachstecker „Spinnen“ mit 2 und mehr Anschlüssen, bei denen sich die eingesteckten Stecker nicht gegenseitig blockieren. Diese sollte man jedoch nicht mit zu leistungshungrigen Verbrauchern überlasten – ich habe jedenfalls keine Lust, irgendwo die Hütte abzufackeln. Netzkabel mit ausländischem Stecker, einzelne kleine Steckdosenadapter und Steckdosenleisten gibt es meist überall vor Ort.

Ist man länger an einem Ort mit ausländischen Netzsteckertypen empfiehlt es sich ein Netzteilkabel mit lokalem Stecker zu besorgen – das ist nicht so ein Gefummel/Gewackel wie mit Adaptern.

InLine 16656U Netzkabel für Notebook, USA/Canada, 3pol Kupplung(*)
Stromkabel 2 Polig, RIKSOIN Netzkabel 1m Eurostecker (CEE 7/16 auf C7)(*)

ZBRAIN Reise-Steckdosenleiste USB mit Reiseadapter, Mehrfachsteckdose 2 fach 4 USB(*)
SKROSS 1.3025 PRO World + USB – Reiseadapter inklusive USB-Ladeport(*)

Mehrfachstecker „Spinnen“:

Verlängerung Netzkabel, 2-in-1 Verlängerungskabel Typ-C-Stecker Eurostecker auf Euro Buchse(*)
Reiseadapter US to EU(*)
Reiseadapter EU to US(*)

USB-C Magnetadapter(*), damit man beim übers Kabel stolpern das Notebook nicht vom Tisch reißt.

USB Datenblocker(*), als Kondom gegen Viren an öffentliche Ladestationen. Will das Laden damit nicht funktionieren, kann es helfen, den USB-C Stecker um 180° zu drehen.

Moderne Reisenotebooks haben meist wenige USB-Ports, deshalb braucht man ein USB-Hub(*). Es gibt auch (teure!) USB-Docks, die im Wesentlichen nur mehr Ports bieten, aber für meine Anwendungsfälle wäre ein Dock Overkill. Siehe auch
Run your 4K monitors alongside USB devices from a single USB-C laptop port
– c’t Magazin: Docking-Stationen mit Thunderbolt 4 und USB-C

Hier ein simples USB-C Hub (*). Leicht und klein, ohne Ethernet, aber mit langem Kabel, damit das Hub bei 2-in-1 Notebooks nicht in der Luft hängt.

Falls ich mal mehrere Wohnungen (international) bewohnen werde, plane ich mir überall einen Thunderbolt Monitor mit Power Delivery und integriertem Hub sowie überall ähnliche Peripherie (weiterer Monitor, Maus, Tastatur, Ethernet, externe SSDs) hinzustellen. Der Thunderbolt Monitor dient dann auch als Hub und Ladegerät. Damit ist mein Notebook mit einem einzigen Kabel an die komplette Peripherie angeschlossen und wird über den Monitor geladen. Vielleicht findet sich ja sogar ein geeigneter Monitor mit eingebautem Lautsprecher und Webcam. Siehe auch USB-C Monitore – Drei geeignete Monitore für Office, Gaming und Bildbearbeitung.
Hier ein paar Beispiele:

Besonders interessant und schön finde ich den HUAWEI MateView 28″ 3840×2560 Monitor mit 164 PPI im 3:2 Seitenverhältnis. Diesen nutze ich aktuell (2024) in meinem Homeoffice. Praktisch und platzsparend sind der eingebaute Lautsprecher (hat natürlich kaum Bass) und das Mikrofon. Allerdings ist dieser Monitor nicht so gut für internationale Umzüge geeignet, weil sein Netzteil ein Netzkabel mit proprietärem Stecker zum Netzteil verwendet (ein Steckdosenadapter geht natürlich) – 135W Netzteile anderer sind, glaube ich, inkompatibel mit diesem Monitor. [Auf der Support-Seite zum Monitor fand ich folgende plausible Erklärung zu proprietären Netzkabel: Der Monitor benötigt einen relativ hohen Ausgangsstrom. Um die Sicherheit der Stromversorgung zu gewährleisten, ist eine zusätzliche Kabelkennzeichnung erforderlich. Wenn die Kabel nicht richtig ausgewählt sind, kann das Ladegerät nicht die maximale Leistung abgeben. Infolgedessen kann das Produkt nicht seine maximale Leistung ausüben und das Benutzererlebnis wird beeinträchtigt. In schwerwiegenden Fällen kann es zu Problemen mit der Sicherheit der Stromversorgung kommen.]

Gute Monitor-Leuchte(*), welche auch Tastatur und Tisch beleuchtet:

In manchen Situationen ist ein SIM-Surfstick(*) hilfreich, wenn man sein Handy nicht als Hotspot verwenden will.

Oder ein mobiler WLAN /LTE Router(*).

Mini Überwachungskamera(*) mit Wi-Fi und Bewegungserkennung. Zur Überwachung der Unterkunft gegen unbefugten Zutritt. Habe ich bisher nicht verwendet, aber für 50€ könnte man das ja mal probieren. Auf funktionierende und vertrauenswürdige App achten!
https://ipcamtalk.com/wiki/ip-cam-talk-cliff-notes

Wer länger am Notebook arbeitet, braucht unbedingt eine externe Maus und eine vom Monitor getrennte Tastatur! sonst handelt man sich auf die Dauer Schäden an Hand, Arm oder Schulter ein. Die Microsoft Surface Arc Mouse(*) ist zwar nicht ganz so komfortabel wie eine Standardmaus, aber sie lässt sich ganz flach biegen und so prima mit einem Notebook transportieren, ohne Angst haben zu müssen, den Bildschirm einzudrücken.

Ich bevorzuge ich kleine, leichte Mäuse an meinem Arbeitsplatz und auf Reisen. Obwohl ich recht grosse Hände habe, bediene Mäuse nur mit den Fingerspitzen. Die meisten kabellosen Mäuse sind mir zu schwer – Ausnahme ist die winzige Uiosmuph.

Uiosmuph Mini Kleine Maus Kabellos(*)
Trust USB Typ C Maus mit einziehbarem Kabel(*)
Microsoft Compact 500 optische Maus optisch schnurgebunden(*)

Aktuell bevorzuge eine externe Lenovo-Tastatur(*), die der Tastatur meines Notebooks fast identisch ist, um leichter zwischen der externen und der Notebook-Tastatur wechseln zu können. Ich bevorzuge die Kabel-Version(*).

Zum sehr viel Schreiben geht aber nichts über eine mechanische Tastatur(*):

Für effektives Arbeiten braucht man mindestens 2 Monitore oder einen grossen (Widescreen) Monitor. Ich versuche Apartments mit PC Monitoren zu mieten und überlege mir bei längeren Aufenthalten einen Monitor vor Ort zu kaufen und bei Weiterreise wieder zu verkaufen. Es gibt aber auch portable Monitore, mit welchen ich aber keine Erfahrung habe.

ASUS ZenScreen tragbarer Monitor MB16ACE, 39,6 cm (15,6 Zoll), Full HD (1920 x 1080), USB Typ-C(*)
Lenovo 61DDUAT6EU Thinkvision M14 Monitor(*)

Wer unterwegs viel mit dem Notebook-Screen arbeitet, braucht einen portablen Notebook-Ständer(*).

Für Leute mit Behinderungen gibt es z.B. von Microsoft adaptives Zubehör:

https://www.microsoft.com/de-de/store/b/microsoft-adaptive-accessories

Mit dem Google Nest Mini Lautsprecher mit Google Assistant kann man nicht nur gut Nachrichten und akzeptabel Musik hören, sondern auch hands-free (oder ohne beim Aufwachen nachts erst die Brille aufsetzen zu müssen) nach Uhrzeit, Wetter und sonstwas fragen, Alarme einstellen und Sprachnotizen machen. Ist klein und leicht genug zum Reisen. Häufig gibt’s den fast umsonst. Mein wichtigstes Kommando: „Hey Google, stream Deutschlandfunk from TuneIn“.

Leider ist der Umgang seitens Google mit Softwareproblemen seiner Audio-Geräte völlig unakzeptabel. Man muss bei Problemen einplanen, das Gerät ohne Ersatz wegwerfen zu müssen – was bei diesem Preis in Abwägung zum Ärgern zu verschmerzen ist. So wurde einer meiner Google Home Lautsprecher plötzlich unbenutzbar mit Meldung „… there was a Glitch…“ (dieses Problem haben viele Nutzer) und Google wehrte jeden Wunsch nach Reparatur oder Ersatz mit absurden Test-Vorschlägen ab. Beim selben Problem mit einem bei Amazon gekauften Google Nest Mini bekam ich in 2 Min einen QR-Code zur Rücksendung und Erstattung. Also, wenn möglich, besser bei Amazon kaufen.

Als Rückfallmöglichkeit, falls die Zwei-Faktor TAN APP nicht funktionieren sollte und für die Authentifizierung mit den KV-Apps habe ich immer einen Chip-TAN Generator dabei. Der Reiner SCT(*) hat sogar Treiber für Windows on ARM.

Zur Authentifizierung mittels Personalausweis via Ausweis App nutze ich nur noch mein Handy als Lesegerät (via NFC). Leider wird die Authentifizierung mittels Perso bisher nur von wenigen Dienstleistern genutzt. Mit der DRV, Elster und der Agentur für Arbeit hat das bei mir aber gut funktioniert. Für die Authentifizierung mit den KV-Apps braucht man leider ein Kartenlesegerät(*). Der Reiner SCT hat sogar Treiber für Windows on ARM.

Für jemanden, der das Android Ökosystem bevorzugt, empfehle ich Google Pixel Handys: Sauberes Standard Android, monatliche Sicherheitsupdates. 5G ist vorhanden, brauche ich selbst aber nicht. Das 5G, um welches es hier geht (mobile, cellular 5G) sollte man übrigens nicht mit WLAN (WiFi) 5G verwechseln.

Dual-SIM ist mir fürs Reisen wichtig. Mein Pixel Handy hat einen SIM Slot für einen physische SIM und eSIM. Man kann auf einem Handy mehrere eSIM gleichzeitig installieren und zwischen diesen wechseln, ohne sie jeweils neu aktivieren zu müssen. Siehe auch Telefonieren und Internet im Ausland

Die Pixel 4a 5G und 5a 5G (5a bei Amazon US gekauft) sind die besten Handys, welche ich je hatte. Schnell genug, haben eine prima Kamera und für mich genau die richtige Größe. Monatlich bekommen sie die neuesten Android-Updates. Mein 4a läuft seit Okt 2021 prima mit Android 12. Sie haben ein Gehäuse aus Polycarbonat, was ich viel besser als die vorgeblich „wertigeren“ Glasgehäuse finde – ich kaufe mir ja für die Gartenarbeit auch keinen Armani-Anzug über welchen ich dann eine Mülltüte stülpen muss, damit er bei der Arbeit nicht schmutzig wird 🙂 Der Screen des 5G ist leider sehr empfindlich gegen Stürze. Auch wir von häufigen, plötzlichem, irreparablen Ausfällen berichtet – davon blieb ich bisher verschont.

Habe für meine alten Augen die Schrift etwas größer gestellt – an 2 Stellen: Font size auf „largest“ und Display size auf „large“ – damit passt das für mich prima.

Pixel Handys bieten neben einem aufgeräumten Standard Android etliche exklusive Funktionen: Watch „20 Amazing Pixel Features that should come to EVERY Smartphone!“

Ich verwende seit Jahren horizontale Handy Gürtelholster(*) von Matador. Screen Protektoren oder Handy-Hüllen brauche ich nicht. Ein Holster mag zwar uncool aussehen, genau wie die Chaskee Zuma Zip-In Cap(*) aber es funzt prima. Bei Unsicherheit wegen der Passform der Matador-Holster für ein bestimmtes Handy-Modell hilft eine Frage beim Händler schnell weiter. Ich bevorzuge die Version mit den Gürtelschlaufen, die mit dem Clip löst sich zu leicht vom Gürtel.

Von Peak Design gibt es jede Menge praktisches Handy-Zubehör:
Mobile | Peak Design Official Site

Punkt MP02(*) Minimalistisches Handy von Punkt., nur zum Telefonieren und sicheren Kommunizieren (über das Signal-Protokoll). “Wenn jemand mit mir reden will, kann er mich anrufen. Andere Formen der Kommunikation, wie z. B. über E-Mail oder soziale Medien, sind möglich, wenn ich sie möchte – durch ein verbundenes Gerät, das es mir ermöglicht, sie effektiver zu nutzen.”

Mikrofasertücher(*) zum Reinigen von Handy, Bildschirm und Brille.
How to Use a Microfiber Cloth to Clean (Almost) Every Device in Your Life

Ich mag die Samsung Galaxy Buds Live Earbuds(*). Diese sind halb offen, damit hört man seine Umwelt und ich höre im Unterschied zu den dicht sitzenden Buds keinen Schrittschall beim Gehen. Der Klang ist völlig OK. Verständlichkeit für Angerufenen beim Telefonieren ist gut. Nach ein paar Min vergisst man, dass man sie trägt.

Prima Handy-Halterung für Autos.(*) Hier für das Pixel 4a 5G und 5a im Mercedes A 160. Sieht wertig aus und ist stabil. Bei Unsicherheit, welche Version für welches Auto und Handy paßt: Über die Website des Herstellers Brodit oder per E-Mail info@brodit.de bekommt man zügig Auskunft. Es gibt auch Versionen mit USB-Steckern.

Mit reinen Tablets kenne ich mich nicht aus. Aber die Apple iPad(*) scheinen viel besser zu sein als alle (2022 verfügbaren) Android Tablets. Insbesondere das 2020 iPad Air wird sehr gelobt.

Ohne einen Kindle könnte ich nicht sein. Lese zwar auch mal in einem Buch auf dem Handy, Notebook oder Desktop-PC, insbesondere wenn mir das Suchen wichtig ist – aber für Bücher ist ein Kindle ergonomisch einfach besser. Seit 2022 empfehle ich die Version Kindle Paperwhite(*) in 6,8 Zoll. Es ist übrigens billiger, die Version mit Werbung zu kaufen und diese nachträglich unter „Meine Inhalte und Geräte“ gegen 10 € Gebühr abzuschalten, als die Version ohne Werbung zu kaufen. Die Option 3G brauche ich nicht: unterwegs kann ich bei Bedarf leicht ein eBook über den WiFi Hotspot meines Handys runterladen.
Man kann PDFs an seinen Kindle senden via Send to Kindle for Web, E-Mail oder mit der Send to Kindle App. Man kann Dokumente direkt aus MS Word an seinen Kindle senden.

Nite Ize, extrem kleiner Ständer für Kindle(*) und Handy für unterwegs. Ist filigran, funktioniert aber prima. Man muss nur aufpassen, den Aus-Schalter nicht versehentlich zu betätigen.

Perixx peripro, super Kästchen für SIMs und SD Cards ,damit man die Biester nicht verlegt. Oder möglichst eSIMS nutzen.

SanDisk Extreme Portable SSD(*): Robuste, bezahlbare 500GB SSD. Es gibt auch teurere, schnelle Versionen. Vorsicht! Die seit einiger Zeit (gelieferten SSDs scheinen nicht zuverlässig zu sein, siehe SanDisk’s silence deafens as high-profile users say Extreme SSDs still broken. Mit meinen, älteren hatte ich noch nie ein Problem.

USB-C/A Speichersticks(*) sind praktisch, weil sie sowohl in USB-C als auch USB-A Buchsen passen – ohne lästige Adapterchen welche man leicht verlegt.

Gegen Lärm im Flugzeug oder beim Arbeiten hilft der Bose Noise Cancelling Kopfhörer 700. Alle gute Noise Cancelling Kopfhören sind recht teuer – aber für lange Flüge kann man sich einen gönnen. Die over-ear, wie der gute Bose Noise Cancelling Headphones 700(*), sind aber recht sperrig.

Wer’s kleiner mag, ist mit de Bose QuietComfort 20 in-ear(*) gut bedient. Der dämmt aber nicht so gut wie die over-ear Version. Ist auch recht teuer.

Aktuell scheinen die Sony WF-1000XM5 in-ear(*) zum Reisen wohl am besten zu sein.

Elektrische Reise-Zahnbürste mit 2 AA-Batterien(*) erspart das Ladeteil. Diese Version ohne Notwendigkeit eines Ladeteils kennt kaum einer.

Ein guter, schneller Scanner(*) ist immer hilfreich – aber besonders, wenn man viel unterwegs ist, um damit digitale Kopien wichtiger Dokumente hinterlegen zu können (im Cloud-Speicher, in einer E-Mail an sich selber, auf dem Handy, auf dem Notebook, auf dem Kindle). Statt eines teuren Scanners lassen sich Dokumente auch mit dem Handy scannen. Ich nutze dazu die kostenlose App „Microsoft Lens for Andorid“. Mittlerweile bietet auch Google Drive eine Scan-Funktion.

Zum Drucken bevorzuge ich einen einfachen Schwarz-Weiss Laserdrucker(*). Aber hier auch ein empfehlenswertes Tintenstrahl-Multifunktionsgerät(*).

Beim Digitalisieren seiner Unterlagen kann man Dokumente, welche man weiterhin auch in Papierform aufbewahren will (siehe Aufbewahrungsfristen) in spezifischen Ordnern abheften, also z.B. Steuer, Haus, Auto, Wohnung, Versicherungen oder diese einfach ohne Gruppieren chronologisch ablegen und nur über eine eindeutige Nummer auffindbar macht. Für letzteres braucht man einen Paginierstempel(*). Mit dem Paginierstempel versieht man Dokumente vor dem Scannen mit einer fortlaufenden Nummer und legt die Dokumente dann einfach sequenziell, völlig ungruppiert, in Ordnern ab. Über die Nummer auf der digitalen Kopie findet sich das Original leicht.

Zu Hause trage ich keine Uhr, auf Reisen aber immer. Unterwegs verlasse ich mich nicht nur auf einen Alarm, sondern stelle immer einen auf dem Handy und einen auf der Uhr. Das Aussehen der Casio G-Shock Uhr ist Geschmackssache, aber mir hat sie immer gute Dienste geleistet. Sie ist die beste Armbanduhr fürs Reisen: funktional, robust, preisgünstig und unauffällig. Braucht keine Batterie weil solar Ladung. Bietet Weltzeit, Alarm (laut genug für mich), auto Licht durch Drehen des Handgelenks, auto Zeitzonenumstellung, 200m wasserdicht, zeigt Wochentag an, …
Ich habe meine M5610U-1ER(*) mit dem komfortableren (weicheren) Resin Band der teureren GW-5000 verbessert (Casio Part No 10323536).

Das Omron RS7 Blutdruckmeßgerät (*)läßt sich für die Reise schön flach zusammenlegen und ist sehr leicht. Leider recht teuer – aber gut. Die zugehörige App Omron Connect funktioniert auf meinem Pixel Handy problemlos und erzeugt schöne Grafiken, mit denen auch der Arzt gut zurechtkommt – leider nur, wenn man der Speicherung und Auswertung seiner Blutdruckwerte in der Omron-Cloud zustimmt.

Gegen die häufigen Stromausfälle in vielen Reiseländern, aber auch für zu Hause (um was unter einem Schrank zu suchen) und für dunkle Straßen ist eine Stirnlampe prima. Die Petzel-Lampen mit Hybrid-Funktion können sowohl mit Akku als auch mit AAA-Batterien betrieben werden. Der Core-Akku kann über eine eingebaute Micro-USB Buchse geladen werden. Mit der Rotlicht-Funktion kann man das Blenden entgegenkommender Spaziergänger vermeiden. Fürs Reisen und Spazieren ist eine Tikka(*) gut geeignet, fürs MTB ist wohl eine Tactikka besser. Hatte zwischendurch mal eine billigere Stirnlampe von Cocoda, deren Halterung hat aber ein Runterfallen aus Hüfthöhe schon nicht überstanden und ich bin wieder zurück zur robusteren Petzel.
Oder die sauteure, aber wirklich feine, ultrahelle Nitecore Titan Mini-Taschenlampe(*).

Für Gebiete ohne Handy-Empfang gibt es kleine, bezahlbare SOS Satelliten-Kommunikationsgeräte wie das Garmin InReach(*). Damit lassen sich von überall auf der Welt Notrufe absetzen und Nachrichten per Zwei-Wege-SMS austauschen.

[*) Affiliate-Link, ich bekomme eine kleine Provision, für Dich erhöht sich der Preis nicht.]