Es ist schwierig sich seine ganzen unterschiedlichen PINs zu merken und manchmal wollen sie einem partout nicht einfallen (Stress, Müdigkeit, Krankheit, Karte lange nicht genutzt).

Die meisten müssen sich einige PINs merken: Man braucht ja mindestens 2 Banken und Karten von mindestens 2 Banken und 2 verschiedenen Anbietern (z.B. Mastercard und Visa), siehe Kontenmodell (für lange Auslandsaufenthalte).

Auch sollte man Notsituationen nicht unterschätzen: Ich musste mal mit hohem Fieber ins KH – da wusste ich vor dem Geldautomaten garnichts mehr und habe nach dem Abhebem sogar die Karte im Automaten stecken lassen.

Und seltene Nutzung sollte man nicht vergessen: Ich nutze z.B. meine Girocard manchmal ein ganzes Jahr nicht und auf einmal ist sie dann die einzige Zahlungsmöglichkeit. Auch nutze ich aus Bequemlichkeit meist Google Pay und damit fällt es mir schwerer mich an PINs zu erinnern, weil ich sie lange nicht nutzte.

Mit diesem Excel-Arbeitsblatt lassen sich 8 numerische PINs mit einem Codewort verschlüsselt aufschreiben und in Kreditkartenformat ausdrucken. Ja! Drucken, obwohl Drucker ja der natürliche Feind des Menschen sind 🙂 Damit das Merken auch ohne Handy funktioniert. Einfach mit Tesa-Streifen “laminieren” und dabeihaben. Aber nicht zusammen mit den Kreditkarten im Geldbeutel, denn das könnte eine Bank als fahrlässig ansehen.

Im folgenden Beispiel sind mit dem Codewort “mogelfurz” verschlüsselt die 4-stellige PIN 4221 zur Karte “r” (Revolut) und eine 6-stellige Handy-PIN 745951″p”.

Spickzettel mit u.a. der PIN 4221 zur Karte “r” (Revolut) verschlüsselt mit dem Codewort “mogelfurz”

PIN von Kreditkarten speichere ich nirgends elektronisch (auch nicht verschlüsselt z.B. in einem Passwortmanager) weil das den AGB widerspricht, siehe Vertragsbedingungen für Mastercard und Visa Karten. Diese darf insbesondere nicht auf der Karte vermerkt, bei einer digitalen Karte nicht in demselben mobilen Endgerät gespeichert werden oder in anderer Weise (z.B.* nicht als getarnte Telefonnummer*) zusammen mit der Karte oder deren Daten aufbewahrt werden.

So ein simples Arbeitsblatt kann sich natürlich jeder selber basteln. Dieses ist etwas komplizierter weil die Ziffern mit Zufallszahlen vorbesetzt werden um zu verhindern, dass Arbeitsblätter mit den selben Zahlen geteilt werden.