Es gibt digital Briefkästen wie Dropscan(*), Caya oder Clevver.io und sogar einen Service von der deutschen Post E-POSTSCAN.

Mit Dropscan(*) bin ich sehr zufrieden. Man bekommt bei Posteingang eine E-Mail Benachrichtigung und kann sich den Briefumschlag ansehen. Man kann die E-Mail scannen, weiterleiten oder vernichten lassen. Mann kann Sendungen zu Sammelsendungen zusammenfassen und diese zu einem Wunschtermin per DHL oder DHL Express an eine beliebige Adresse schicken lassen.

Man kann dort sogar ganze Ordner mit Papierdokumenten digitalisieren lassen und so sein Büro digitalisieren. Auch Einschreiben werden angenommen. Die Dropscan-Anschrift ist aber keine ladungsfähige Anschrift. Dropscan nimmt keine Warensendungen und scannt keine PIN für Konten oder Kreditkarten.

Meines Wissens nutzt Dropscan einen existierenden Scanservice von Banken. In großen Unternehmen erhält ja ein Sachbearbeiter Post nicht mehr in Papierform sondern gescannt. Als in einem meiner Scans mal Seiten fehlten rief ich bei Dropscan an und bat sich das mal anzusehen. Der Mitarbeiter konnte meinen Scan aus Datenschutzgründen nicht einsehen und bat mich einen erneuten Scan anzustossen mit Option „Heftung, Klammern, Bindung oder Ösung auftrennen“. Das zeugt von guter Sicherheit.

Folgende Aktionen können automatisch für Posteingänge ausgeführt werden:

  • Sendungen scannen
  • Dokumente teilen
  • Sendungen vernichten
  • Sendungen weiterleiten
  • Benachrichtigung senden (per E-Mail oder Slack)

Die Dropscan Scanbox kann mit folgenden externen Services integriert werden:

 Dropscan externe Services

Bekannten Absendern habe ich meine Dropscan-Adresse mitgeteilt. Auch mit meiner Bank DKB und der Arbeitsagentur hat das funktioniert. Die Kommunikation mit der DRV habe ich auf Papierlos via DE-Mail konfiguriert (leider bekommt man bei Einrichtung keine Bestätigungs-Mail von der DRV, aber der nächste Rentenbescheid traf problemlos per DE-Mail ein). Das FA schickt seine Post an meinen Steuerberater. Nachtsendeservices sind nicht 100% verlässlich. Bei der Post beauftrage ich einen Nachtsendeauftrag nur für „vorübergehende Abwesenheit“ nicht für „Umzug“, damit Post nicht automatisch an Absender zurückgeht. Nachtsendeaufträge wirken aber nicht für alle alternativen/regionalen Zusteller, manchmal nicht beim Vermerk „nicht weiterleiten“ auf Briefen und werden schon mal von Postboten ignoriert.

Auf meinem Briefkasten ist ein Aufkleber „Keine Werbung“ und bei Abwesenheit ein Vermerk „bitte Nachtsendeauftrag beachten“. Es kann sinnvoll sein jemanden periodisch in den Briefkasten schauen zu lassen und eine Postvollmacht zu geben.

Hier ein Anbietervergleich Digitaler Briefkasten Vergleich – Caya, DropScan und Co Update 2021.

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