Die Kollateralschäden (Wirtschaft, Auswirkungen auf Kinder, …) von Anti-Covid Maßnahmen sind extrem und wir kennen die Langzeitfolgen noch lange nicht.

Ich glaube gerade die Versuche durch Laissze Faire bestimmte Schäden zu vermeiden führen am Ende zu nicht nötigen höheren Schäden. Die Maßnahmen müssen ausgewogen sein. Schaut euch dazu nochmal die No-Covid Stategie an:
IFO Institut: Eine neue proaktive Zielsetzung für Deutschland zur Bekämpfung von SARS-CoV-2, 2. Teil: Handlungsoptionen.Mir kommt diese sehr plausibel vor und ausgewogen vor.
“…
Bis zum wirtschaftlichen Optimum gibt es keinen Zielkonflikt. Einschränkungen, die zu die-sem Optimum führen, liegen langfristig in beiderseitigem Interesse von Gesundheitsschutz und Wirt-schaft. Wenn die Einschränkungen jedoch sehr weitreichend sind und zu lange anhalten, kann dies zu sehr hohen Kosten der Wirtschaft führen: in diesem Fall werden zwar weiter Menschenleben gerettet, aber eben nur auf Kosten der Wirtschaft mit entsprechend negativen Folgen auch für die Bürger (Abb. 6).
…”

Zielkonflikt Gesundheit und Wirtschaft

Erfahrungen von einem Land auf ein anderes zu übertragen ist schwierig. Da kommt es auf viele Aspekte an (Phase der Infektion in welcher die Maßnahmen getroffen wurden, Klima, Grad der Befolgung von Maßnahmen durch die Bürger, politisches System (Bsp. China), Leistungsfähigkeit des Sozialsystems / Gesundheitssystems / der Wirtschaft). Damit kann man für Länder wie Argentinien oder Indien beim Abwägen von Maßnahmen zu ganz anderen Schlüssen kommen als für Deutschland.